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eine große Ehre zuteil. Er weilt Anfang des Jahres in
der Hauptstadt Berlin. König Friedrich Wilhelm hat von
seinen vielen erfolgreichen Behandlungen, nicht zuletzt
von der an Oberstleutnant von Grävenitz gehört. So
lässt er den Arzt zu sich rufen und ernennt ihn zum
preußischen Hofrat und Hof-Augenarzt. Eisenbarth ist
geschmeichelt und stolz. Er lässt sich sein Porträt in
Kupfer stechen und verwendet die Abdrucke für seine
Werbezwecke. Noch im Juni 1717 "berichten die Zeitungen
über sein Wirken in der Berliner Öffentlichkeit: 'Der
Hofraht Eisenbarth thut hier große Curen und hat vor
wenigen Tagen in Beysein vieler vornehmer Leute einen
15jährigen Knaben einen Stein, eines kleinen Hüner-Eyß
groß, glücklich geschnitten und andere große
experimenta abgeleget.'" (Pies S. 229)
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