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am 24. September 1710 ausgestellt. In diesem Schrift-
stück wird Eisenbarth eine besondere Ehre zuteil,
verleiht ihm doch der Fürst den Titel eines Landarztes.
Außerdem bietet ihm der Herrscher an, für ein Jahres-
gehalt von 200 Talern sich im Kurfürstentum Hannover
niederzulassen. Der Arzt bleibt preußischer Untertan,
lässt sich jedoch das Privileg drucken und verteilt es
zu seiner Legitimation. Das Original ist im Nieder-
sächsischen Staatarchiv Aurich aufbewahrt. Einige
Auszüge seien zitiert: "...Wir Georg Ludwig, Hertzog zu
Braunschweig und Lüneburg, des Heil. Römischen Reichs
Ertz-Schatzmeister und Churfürst etc. Thun kund und
bekennen hiermit: Demnach Uns der Königl. Operator und
Medicinae Practicus, Johann Andreas Eysenbarth, um ein
Privilegium unterthänigst ersuchet, Er auch bey seinem
ietzigen Anwesen allhie verschiedene gar gute und rare
Proben seiner Wissenschaft und Geschicklichkeit an al-
lerhand Art und sonderlich an Blinden, mit Steinen und
Brüchen von ungemeiner Größe, auch andern Gebrechlich-
und Kranckheiten beladenen Personen abgeleget:
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