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Jetzt ist es schließlich so weit: Eisenbarth wagt den

             Schritt in die Selbständigkeit. Er trennt sich von

             Heinigken und übersiedelt in ein Haus am Marktplatz.
             Er tritt zum evangelisch-lutherischen Glauben seines

             Landesfürsten                    Herzog            Friedrich                von        Sachsen-Gotha-

             Altenburg              über        und        bewirbt           sich        bei       diesem           um      ein
             Privileg, sein Handwerk ausüben zu dürfen. Er hatte ja

             keine Meisterprüfung. Der damaligen Medizinalordnung

             entsprechend                   unterzogen
             die         beiden            Ärzte           Dr.

             Clauder und Physikus Dr.

             Ußleben den Gesuchstel-

             ler        einer         Prüfung.             Ob-
             wohl         die       beiden           Prüfer

             nicht ganz mit der Ope-

             rationstechnik                          Eisen-
             barths einverstanden wa-


                         Ausschnitt aus der
                   Medizinalordnung zur Zeit

                               Eisenbarths

                                                                   < 1686                                                     < Anfang
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